Afrika pur - südlich der Sahara >>> Länderübersicht

Madagaskar (2008)
Als wir vor drei Jahren Madagaskar verließen, wussten wir, dass wir wiederkommen werden. Die viertgrößte Insel der Erde hat wirklich viel zu bieten. Diesmal ging es an die Ostküste auf eine alte Pirateninsel, dann zu den Lemuren in die Wälder, vorbei an exotischen Pflanzen, die Fleisch verzehren und an einsame, traumhafte Strände. Im Norden angekommen durchstreiften wir abenteuerliche Nationalparks und bestaunten die alten kolonialen Fassaden von Diego-Suarez, was heute Antsiranana heißt.
Uganda-Ruanda-(Kongo) (2007)
Nach gelungenen Afrikareisen musste irgendwann auch die Bruchlandung kommen. Nun haben wir die Pleite: Pläne und Träume zerplatzten und kongolesische Banditen gaben uns den Rest. Das waren die ersten zehn Tage. Es folgte eine Wiedergutmachung durch die Natur. Sie überraschte uns in den Nationalparks Queen Elizabeth, Kibale Forest und Murchison Falls und ließ uns staunen. Diese Reise hat uns deutlich gelehrt, mit welchen Risiken der Reisende in Afrika rechnen muss. Manchmal ist die Enttäuschung groß, ein anderes Mal wirft die Begeisterung einen fast um.
Madagaskar (2005)
Die Parks und Reservate Ranomafana, Anja, Isalo und Mantadia haben uns mit einer Vielzahl an endemischen Tier- und Pflanzenarten bezaubert. An wenigen Orten findet man noch ein richtiges Paradies vor, eines was stark bedroht ist. Mit Eisenbahn, Bus, Taxi-brousse, Pousse-Pousse, Ochsenkarren, Propellerflugzeug, per Autostopp oder zu Fuß fanden wir unseren Weg. Nach 90 km in einer Piroge auf dem Tsiribihina erreichten wir die mächtigen Baobabs an der Westküste. Und immer beeindruckt die Freundlichkeit der Madagassen aufs Neue.
Mali (2004)
Mit Linienbus, Sammeltaxi, Schiff und zu Fuß durch den Sahel zu reisen, kommt zuweilen einer mittleren Strapaze gleich. Wir haben es dennoch gewagt. Bamako, Mopti, Djenné und auf dem Niger nach Timbuktu. Anschließend Trekkingtouren um Hombori und im Land der Dogon. Und das alles bei Temperaturen um die 38°C im Schatten. Aber die vielfältigen Erlebnisse unterwegs und die beste Musik Afrikas machen das strapaziöse Reisen erträglich. Die Reise wird uns zeitlebens an eine intensive Zeit erinnern.

Kamerun (2003)
Eine schweißtreibende Trekkingtour durch die Mandara- und Alantika Berge führte zu bizarren Vulkankegeln und Dörfern der Kirdi, den zurückgezogen lebenden Bergvölkern im Norden des Landes. Die extreme physische Belastung unserer Fußmärsche war der Preis dafür, authentisches Dorfleben in afrikanischer Abgeschiedenheit zu erfahren. Diese fremd organisierte Gruppentour wurde nach einem Inlandflug mit der Besteigung des Mount Cameroon fortgesetzt und endete im tropischen Limbe am Atlantik.

Malawi-Sambia-(Äthiopien) (2002)
Diese beiden Länder sind geprägt von überaus freundlichen Menschen und dem Gegrunze der Flusspferde. Im Geländewagen besuchten wir mehrere Nationalparks, von denen der South Luangwa NP in Sambia wohl der schönste und eindruckvollste ist, weil dort die Tierwelt noch intakt ist. Aber auch die Traumstrände am Malawisee haben ihren Reiz. Weniger reizvoll dagegen waren unsere beiden Notlandungen auf dem Hinflug in Addis Abeba in Äthiopien. Zwei Tage Zwangsaufenthalt waren die Folge.

Ghana (2001)
Mit Rucksack und öffentlichen Verkehrsmitteln durch ein westafrikanisches Land. Sicher ist das nicht immer bequem. Vor allem muss man etwas Zeit mitbringen, da Pannen unterwegs häufig auf der Tagesordnung stehen und vieles nicht so klappt, wie es Europäer gewöhnt sind. Neben Accra, Nkawkaw, der Ashanti-Region um Kumasi, sowie Cape Coast und der Volta-Region hatten wir uns auch im Norden im Mole Nationalpark umgesehen. Überraschungen lauern in diesem Land fast an jeder Ecke.

Südafrika-Namibia (2000)
Von Kapstadt nach Namibia. Durch die Great Karoo, die Kalahari, den Köcherbaumwald bis nach Lüderitz. Die Landschaft zog uns in ihren Bann. Aber es geht noch weiter: Rote Dünen der Namib, spektakuläre Blicke vom Spreetshoogte Pass und in den Fish River Canyon. Zurück nach Kapstadt hatten sich ganze Landstriche, die zuvor vegetationslos erschienen, zwischenzeitlich in farbige Blumenfelder verwandelt. Eine farbenfrohe Welt zwischen schwarz-weißer Gesellschaft.

Namibia (1998)
Dieses Land lockt uns Deutsche schon lange unaufhaltsam. Schuld daran sind sicherlich die endlose, einsame Weite, die Wüsten und die Wildschutzgebiete. Aber auch nach den verblichenen Spuren der dunklen Kolonialgeschichte sollten wir unbedingt schauen und was unsere Altvorderen hinterlassen haben. In Namibia zu reisen, bedeutet zuweilen viel auf Achse zu sein, wenn man das Land entdecken will. Die Begegnung mit den Himba Nomade im Kaokoveld war für uns ein bewegender Moment.

Gambia-Senegal (1996)
Das kleine Küstenland in Westafrika hat außer traumhaften Stränden noch einiges mehr zu bieten. Auf mehreren Tagestouren bekamen wir einen tiefen Einblick in den quirligen, westafrikanischen Lebensrhythmus. Interessante Begegnungen ergaben sich. Wer sich für westafrikanische Musik begeistert kommt in Gambia voll auf seine Kosten. Auch auf geschichtsträchtige Orte stößt man vielerorts.

Tansania (1994)
Die erste Berührung mit Afrika hatte ich im tansanischen Norden. In Moshi organisierten wir eine Trekkingtour auf den Kilimanjaro und eine Safari in die beeindruckenden und wirklich wildreichen Nationalparks Ngorongoro Krater, Lake Manyara und Tarangire. Fasziniert und zugleich auch etwas schockiert über die afrikanischen Zustände war diese Reise für mich ein persönlicher Wendepunkt.

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© Copyright 2002 - 2010 Joerg Paul Beyer